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Sonntag, 18. März 2018

Der kleine Koch backt: Schoko-Kirsch-Kuchen

Der kleine Koch ist zwar wenig backbegeistert - aber mittlerweile er verstanden, was er in welchem Verhältnis zusammenmischen kann, um ein kuchenähnliches Erzeugnis zu erhalten. Und so übt er seit längerem fleißig und ersetzt mutig Mehl durch Nüsse, Mandeln, Hanfmehl und Eiweißpulver. Das letzte Ergebnis war soweit überzeugend, dass es einen Post verdient hat (sagt der Mann). Hier nun der bisher "low-carbigste" Schokokuchen.

Zutaten:

200 g Edelbitter (> 70% Kakaogehalt)
150 g Butter
150 g Erythrit
200 g gemahlene Haselnüsse
3 EL Hanfmehl oder Eiweißpulver (geschmacksneutrales!)
4 Eier (Gr. M)
1 Pck. Backpulver
1/2 Glas Schattenmorellen

Zubereitung: 

Die Schattenmorellen öffnen und abtropfen lassen. 2 EL Saft auffangen. Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Eine Springform vorbereiten (Rand fetten, Boden mit Backpapier auslegen).

Haselnüsse, Hanfmehl, Backpulver vermischen und dann mit den 4 Eiern und 2 EL Kirschsaft mit dem Handmixer verrühren.

Nebenher die Schokolade und die Butter in einem gemeinsamen Gefäß in der Mikro schmelzen (600 Watt 3 Minuten, inkl. einmal Umrühren). Dann die Schokobutter zu den restlichen Zutaten geben und weiter mit dem Handmixer verrühren. (Der Teig bleibt relativ flüssig, wer es trockener mag, kann mehr Eiweißpulver oder Hanfmehl hinzugeben.) Dann alles in die Springform geben, glattstreichen, die Kirschen darauf verteilen und für 50 Minuten backen.

Und jetzt das zweitwichtigste (nach dem Geschmack) - die Nähwerte (1 Kuchen = 12 Stücke):


Tipps & Tricks:

Der Kuchen ist sehr saftig und insbesondere ganz innen noch sehr feucht. Wir mögen das so, aber man kann natürlich durch ein bis zwei Esslöffel mehr Eiweißpulver / Hanfmehl den Kuchen fester kriegen.
Ich mag das Hanfmehl für diesen Zweck besonders gerne, es passt super zu dem nussigen Geschmack.

Noch weniger Kalorien und KH erzielt man ohne Schattenmorellen und könnte frische Erdbeeren oder Himbeeren dazu servieren.

Sonntag, 18. Januar 2015

Neues aus der Low Carb Bäckerei: Stevia-Quark-Kuchen

Stevia wird bei allen Low Carbern immer bekannter und beliebter, ist es doch vergleichweise günstiger als Xylith. Im GU Verlag erschienen ist dieses Backbüchlein und da der kleine Koch auch gerne bäckt, hat er heute mal wieder einen Stevia-Versuch gewagt.



Zutaten:

ergibt 12 Stücke:
2 Eier (L)
abgeriebene Schale von 1 Zitrone
1/2 ausgepresste Zitrone
0,3 g (= 1 Msp) Steviosid-Extrakt
1 Dose Mandarinen (klein)
500 g Magerquark
80 g zarte Haferflocken
40 g Mandelblättchen
2 gestr. TL Backpulver
3/4 getr. TL Natron

Zubereitung:

  • Ofen auf Ober- und Unterhitze stellen und auf 175° C vorheizen. Eine Springform (26 cm) vorbereiten.
  • Mandarinen abtropfen lassen, Zitronenschale abreiben und die Hälfte der Zitrone auspressen.
  • Die Eier, den Zitronensaft und die Schale in der Küchenmaschine sehr schaumig schlagen.
  • Das Steviosid hinzugeben und nochmal gut durchschlagen lassen.
  • Nun den Quark, Flocken, Backpulver und Natron hinzugeben und nochmal verrühren. Anschließend Mandarinen und Mandeln unterheben.
  • Den Teig in die Form füllen und ca. 25 Minuten backen.

Bewertung:

Die Konsistenz ist trotz der Flocken nicht so richtig fest und bei mir sehr luftig geworden, aber angenehm in der Textur. Ich finde, er schmeckt eher wie ein Auflauf, als wie ein Kuchen. Er könnte für meinen Geschmack auch gern noch etwas süßer sein, ich werde nächstes Mal mehr Steviosid verwenden, ca. 0,5 g. Außerdem werde ich noch 30 g Eiweißpulver dazugeben, damit er fester wird. Ansonsten aber ein schnelles, leckeres Rezept, das auf jeden Fall öfter eingesetzt wird.

Und so sieht er bei mir aus:


Nährwerte:

 pro Stück:

Kcal Eiweiß KH Fett
120 8 g 12 g 4 g

Dienstag, 1. April 2014

Eiweißbrötchen

Nachdem ich bei der Weihnachtsbäckerei schon so gute Erfahrungen mit meinem Eiweißpulver gemacht habe, habe ich ein Rezept für Brötchen von Chefkoch nachgebacken. Und es hat sich wirklich gelohnt. Supereinfach, sehr schnell (Zeitaufwand: 20 Min, inkl. 15 Min. Backzeit), variabel und wirklich lecker und nahrhaft.

Zutaten:

100 g Magerquark
2 Eier
75 g neutrales Eiweißpulver (ich nehme Inkospor pro Active 80 pur)
3/4 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
Leinsamen (bzw. Sonnenblumenkerne oder ähnliches)

Tools: Handrührgerät mit Knethaken, Backofen

Zubereitung:

  1. Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Alle Zutaten in eine Schüssel und mit den Knethaken vom Handrührgerät vermengen. Zum Schluss kneten, so dass man eine Laib Teig hat. Diesen in 4-6 gleich große Kugeln oder Bulettenform bringen und auf ein Backblech mit Backpapier legen.
  3. 15 Min backen bis die Brötchen golden sind. Auskühlen lassen und genießen.

Geschmack:
Es erinnert mich an Ciabatta-Brot. Ich werde es demnächst mal mit Oliven und mediterranen Kräutern im Teig versuchen.



Tipps & Tricks:
- Als Beilage zu Chili, Gulasch, Suppe, usw. eignen sich eher die kleineren Brötchen
- Bei 4 Brötchen reicht eins wirklich, um satt zu werden.
- schmecken mit salzigem und süßem Belag
- aufheben kann man die Brötchen gut bis zum nächsten Tag, sie werden weder hart noch matschig.
- funktionieren auch als Bun-Ersatz mit Burgern

 

Nährwerte (pro Stück, bei 4 Stück) 

Low Carb Gebäck: Mandelplätzchen

Normalerweise backe ich nicht viel, aber im letzten Jahr hat´s mich gepackt und ich habe mich in eine Weihnachtsplätzchen-Backorgie gestürzt. Unter anderen habe ich auch Mandelplätzchen gebacken, die für low carb-Ernährung geeignet sind. Das originale Rezept stammt von Chefkoch, ich habe es jedoch ganz leicht abgewandelt. Das ist auch mein erster Versuch gewesen, mit Eiweißpulver zu backen und es hat super geklappt.

Zutaten:


100 g     Butter, weiche
70 g       Eiweißpulver mit Vanillegeschmack (ich hab Inkospor Active balance vanille genommen)
100 g     Mandel(n), geriebene
2            Ei(er)
1 TL       Backpulver)
1 TL       Zimt
1-2 TL   Stevia
Haselnüsse

 Ergibt ca. 40 Plätzchen, je nachdem, wie groß man sie macht.

Zubereitung:

Vor dem Backen

Alle Zutaten miteinander verkneten. Es wird ein ziemlich weicher Teig. Dann kleine Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Die Kugeln ein wenig platt drücken und mit einer Haselnuss dekorieren. Bei 140 Grad 15 -20 Minuten backen (nach 15 Minuten prüfen ob sie innen gar sind, falls nicht, noch 5 Minuten backen).

Die Plätzchen gehen im Backofen sehr schön auf und sehen fast aus wie Haselnussmakronen. Die Plätzchen sind ziemlich weich, aber die Konsistenz ist nicht unangenehm oder bröselig. Ein softer Keks sozusagen.

Schmeckt´s?


Geschmacklich erinnern sie an Vanillekipferl mit einem Zimttouch. Sie sind aber nicht so süß wie das übliche Weihnachtsgebäck. Anfangs hat es irrsinnig stark nach Vanille gerochen, so dass ich erst befürchtet habe, kleine Vanillebomben zu backen, aber das Aroma ist weniger intensiv, als es anfangs gerochen hat. Sie sind etwas trockener in der Konsistenz. Vielleicht versuche ich sie das nächste Mal mit dem Inkospor pur und echter Vanille, statt des Vanillepulvers. Der Geschmack ist aber wirklich gut, für alle die wg. des Stevia-Nebengeschmack skeptisch sind: man schmeckt es überhaupt nicht heraus.

Nährwerte


Butter  Eiweißpulver Mandeln Eier 100g 1 Stück
kcal 740 330 596 137 1803 45,1
Fett 82 0,7 56,7 9,3 148,7 3,7
Eiweiß 0,5 60 19,6 12,9 93 2,3
KH 0,6 5 3,9 1,5 11 0,3


 
fertig gebackene Plätzchen

Low-Carb Gebäck: Mandel-Zitronen-Taler

Nachdem die anderen Plätzchen schon fast alle gegessen wurden, habe ich heute für Nachschub gesorgt und dabei ein bisschen variiert. Für dieses Rezept habe ich das Inkospor Active pro 80 pur verwendet.

Zutaten:


80 g       Butter, weiche
70 g       Eiweißpulver
100 g     Mandel(n), geriebene
2            Ei(er)
1 TL      Backpulver)
1 TL      Zimt
2 EL      Stevia
1/2 Packung geriebene Zitronenschale


 

Zubereitung:



Eiweiß, Mandeln, Zimt, Stevia und Backpulver mischen. Die Eier und die Butter hinzugeben und mit dem Handrührgerät und den Knethaken zu einem Teig verrühren. Kleine Kugeln formen, plattdrücken und auf ein Backblech setzen.  Bei 150 Grad im E-Herd ca. 15 - 20 Minuten backen. Stevia ist hier ein Muss, weil das Eiweißpulver selbst keinerlei Süßstoffe enthält.


Schmeckt´s?


Die Plätzchen schmecken mindestens genauso gut, wie die anderen. Die zitronige Note gefällt mir sehr gut, man könnte sicher auch die ganze Packung nehmen, das schmeckt wie kleine Zitronenkuchen. :-) Die höhere Temperatur (150 statt 140 Grad) und weniger Butter haben zudem dafür gesorgt, dass sie etwas knuspriger wurden und eine dunklere Farbe bekamen.


Alles in allem kann ich das Backen auch mit diesem Eiweißpulver absolut empfehlen und die Plätzchen sind wirklich gut!



Die Plätzchen ohne Nuss sind Mandel-Zitronen-Taler